Hydraulischer Abgleich spart Geld und sorgt für optimale Wärmeverteilung

Wenn die Heizung rauscht oder gluckert und es in den Zimmern, die am weitesten von der Heizpumpe entfernt liegen, nicht richtig warm wird, sollte ein Heizungsfachmann zu Rate gezogen werden. Denn Heizungsgeräusche und eine ungleiche Wärmeverteilung im Haus sind typische Anzeichen dafür, dass ein hydraulischer Abgleich erforderlich ist. Ziel dieser Maßnahme ist es, mit einem Minimum an Energieverbrauch eine maximale Heizleistung zu gewährleisten. Doch wie funktioniert das? Grundsätzlich geht es beim hydraulischen Abgleich darum, das Fließverhalten des Heizwassers zu optimieren. Mit anderen Worten: Jeder Heizkörper im Gebäude erhält genau die Menge an Heizwasser, die systembedingt nötig ist, um Wärme ausreichend und zügig transportieren zu können. Dazu ermittelt der Heizungsfachmann zunächst den Wärmebedarf für jeden einzelnen Raum, und zwar unter Berücksichtigung der vorhandenen Dämmung und möglicher Wärmeverlustquellen. Im Anschluss daran bestimmt er auf dieser Grundlage die Durchflussmenge des Heizwassers und die Einstellwerte für die Thermostatventile. Das Ergebnis: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im ganzen Haus und der Wohnkomfort steigt an. Durch einen hydraulischen Abgleich verbessert sich jedoch nicht nur das Raumklima. Weil die Heizungspumpe mit weniger Strom auskommt, sinkt auch der Energieverbrauch – das freut Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen. Apropos sparen: Seit August 2016 fördert der Bund sowohl den hydraulischen Abgleich als auch den Thermostatwechsel und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag. Weitere Informationen zum Förderprogramm Heizungsoptimierung und zum hydraulischen Abgleich hält der VDMA Fachverband Armaturen unter http://arm.vdma.org/branche bereit.